Am  29./30.10.2018 fand der 2. Bundesseniorenkongress  des DBB in Berlin unter dem Motto „Ob Jung ob Alt – Zusammenhalt“  statt.

Gemäß der Satzung der Bundesseniorenvertretung war eine neue Bundesleitung für die nächsten 5 Jahre zu wählen.
Aus dem bisherigen Gremium stellte sich der 1. Vorsitzende  Wolfgang Speck und die 2. Vorsitzende Ute Kramer-Schröder nicht mehr zur Wahl.
Wolfgang Speck wurde von der Versammlung zum Ehrenvorsitzenden und Ute Kramer-Schröder zum Ehrenmitglied ernannt.
Beide haben sich um die Bundesseniorenvertretung, gerade in der Zeit des Aufbaus, herausragende Verdienste erworben.

Nachricht der Sonderausgabe 5/2019 des dbb Hessen:

Nach zähen, schwierigen Verhandlungen konnte am 29. März in Dietzenbach ein Tarifabschluss erzielt werden. Das Ergebnis im Detail steht in einer PDF-Datei zum Download bereit. Die Tarifvertragsparteien vereinbaren folgende Entgelterhöhungen mit einem Gesamtvolumen:

  • zum 1. März 2019 von 3,2 v.H.,
  • zum 1. Februar 2020 von 3,2 v.H. und
  • ab 1. Januar 2021 von weiteren 1,4 v.H.

Zur PDF

Einkommensrunde 2019 mit dem Land Hessen
Aufruf des dbb Hessen

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen, liebe Mitglieder,
die Einkommensrunde 2019 für die Beschäftigten des Landes Hessen hat am 1. Februar 2019 zu keinen Ergebnissen geführt. Das Land hat unsere berechtigten Forderungen für zu hoch erklärt! Obwohl die Forderungen lange bekannt sind, hat das Land kein Angebot vorgelegt!

Die Hauptforderungen des dbb bleiben weiterhin:

  • Erhöhung der Tabellenentgelte um 6 Prozent, mindestens um 200 Euro monatlich
  • Erhöhung der Ausbildungs- und Praktikantenentgelte um 100 Euro monatlich
  • Wiederinkraftsetzung der Vorschrift zur Übernahme der Auszubildenden

Zur Unterstützung unserer Forderungen rufen wir alle Beschäftigten im Landesdienst Hessen zu einem ganztägigen Warnstreik auf!

Wir treffen uns am 27. März 2019,
ab 10:00 Uhr auf dem Bahnhofsvorplatz in Wiesbaden,
um gegen 11:00 Uhr gemeinsam Richtung Staatskanzlei zu demonstrieren!
Ab ca. 12:00 Uhr findet eine Kundgebung auf dem Kochbrunnenplatz statt.

Weiterhin wollen wir:

  • Entzerrung der Entgeltgruppe 9
  • Entgeltordnung zum TV-H verbessern und in Kraft setzen
  • Für die Kolleginnen und Kollegen bei Hessen Mobil: endlich eine Dynamisierung der Erschwerniszuschläge für den UI-Dienst!

Jeder Tarifbeschäftigte im Landesdienst (TV-H) sowie die Auszubildenden (TVA-H BBiG, TV-Prakt-H) haben das Recht, sich am Warnstreik zu beteiligen.
Die betroffenen Beamten haben kein Streikrecht.
Trotzdem sollten sie unsere gemeinsame Forderung in ihrer Freizeit bei der Demonstration und der Kundgebung unterstützen.

Die Tarifverhandlungen für den öffentlichen Landesdienst in Hessen haben begonnen. dbb Verhandlungsführer Volker Geyer bekräftigte die Forderung nach einer Einkommenserhöhung von sechs Prozent, mindestens aber 200 Euro.

„Hessen ist wohlhabend – auch dank seines starken öffentlichen Dienstes. Damit das so bleibt, müssen die Einkommen deutlich steigen. Denn sonst wird das Land im Wettbewerb um Nachwuchs- und Fachkräfte bald das Nachsehen haben. Ganz zu schweigen davon, dass die Beschäftigten von der guten wirtschaftlichen Entwicklung profitieren sollen – und da reden wir über mehr als den Inflationsausgleich“, sagte Geyer zum Auftakt der Verhandlungen am 1. Februar 2019.
„Wir wissen inzwischen alle, zu welchen Problemen überambitioniertes Sparen im öffentlichen Dienst führen kann: Bildung, Sicherheit, Gesundheit und Infrastruktur bleiben auf der Strecke“, so der dbb Tarifchef. „Verantwortungsbewusstsein für die nächste Generation zeigt sich deshalb nicht nur in ausgeglichenen Haushalten, sondern insbesondere in einer funktionsfähigen öffentlichen Daseinsvorsorge. Dafür muss jetzt investiert werden.“
Klar ist für den dbb, dass die Beamtinnen und Beamten sowie Versorgungsempfängerinnen und Versorgungsempfänger des Landes und der Kommunen von dem Tarifabschluss profitieren müssen. Der dbb Landesvorsitzende Heini Schmitt sagte: „Es ist gut, dass im Koalitionsvertrag eine leistungsgerechte Bezahlung der Beschäftigten ein erklärtes Ziel ist und die Verhandlungsergebnisse – nach unserer Lesart – zeitgleich und systemgerecht auf die Beamtenbesoldung übertragen werden sollen. Aber auch damit wäre der Besoldungsrückstand aus den Jahren 2015 und 2016 nicht aufgeholt. Es bleibt also viel zu tun.“

Forderungen des dbb Hessen zur Tarifrunde 2019...

Im Hinblick auf die am 28. Oktober 2018 anstehende Landtagswahl sind wir mit den Landtagsfraktionen BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN, SPD, FDP, CDU und Die Linke. in den Dialog getreten. Wir wollten ihre Position zu den von uns definierten Zukunftsthemen erfahren, die wir an unserem Gewerkschaftstag der DVG Hessen im April 2017 als Leitantrag verabschiedet haben. Um konkrete Antworten zu erfahren, haben wir eigene Wahlprüfsteine entwickelt, die den Landtagsfraktionen zugegangen und im persönlichen Gesprächen mit einzelnen Abgeordneten erörtert worden sind. Die oben aufgeführten Stichwörter sind einige Kernaussagen, die wir thematisiert haben.
Damit Sie sich ein eigenes Bild von den Vorstellungen der Parteien zum Öffentlichen Dienst in Hessen machen können, haben wir eine Synopse aus den jeweiligen Antworten zu unseren Wahlprüfsteinen erstellt.
Nutzen Sie ihr demokratisches Recht und gehen Sie wählen – für einen starken Öffentlichen Dienst in Hessen!

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