Fachbereich Darmstadt

Die fachkundigen Kolleg*innen des Fachbereichs Darmstadt widmen sich derzeit vordringlich folgenden Themen:

  • Telearbeit und Mobiles Arbeiten
    Wir stehen für die Förderung von Telearbeit, Mobiles Arbeiten, flexible Arbeitszeiten und wohnortnahe Arbeitsplätze bei Verhinderung der Selbstausbeutung.
    Mobiles Arbeiten sollte so konzipiert werden, dass die Gewährung durch den Arbeitgeber nur von der Geeignetheit der dienstlichen Aufgaben abhängt und ansonsten in der Organisationsverantwortung der Vorgesetzten liegt. Dabei sollten arbeitsschutzrechtliche Vorgaben bei der technischen Ausstattung und der Gestaltung des Arbeitsplatzes auch im Homeoffice eingehalten und vom Arbeitgeber gestellt werden.
  • Schaffung eines modernen Tarifvertrags mit einer leistungsgerechten Vergütung und gerechten Aufstiegsmöglichkeiten für die Hessischen Tarifbeschäftigten
    Insbesondere streben wir eine angemessene Teilhabe an der allgemeinen Einkommensentwicklung an, mit Beibehaltung des stufengleichen Aufstiegs (künftig analog TVöD Bund), eine Übernahmegarantie für die Auszubildenden, die Anerkennung der Reisezeiten in vollem Umfang als Arbeitszeit und die Zahlung der Kindergeldzulage (bisher nur im TV-H) in voller Höhe (unabhängig vom Beschäftigungsumfang). Außerdem sind wir gegen sachgrundlos befristete Arbeitsverträge, um somit insgesamt die Attraktivität der Beschäftigungsverhältnisse zu steigern.
  • Wir stehen für ein modernes Dienstrecht mit einer leistungsgerechten Besoldung
    Dabei sind wir für die Beibehaltung des Berufsbeamtentums und fordern gleichzeitig verlässliche Karrierechancen mit einer Verbesserung des Stellenkegels, der Durchlässigkeit der Laufbahnen, die Ausschöpfung der Beförderungsmöglichkeiten und der Durchsetzung leistungsgerechter Beförderungen.
    Zudem führen wir die Besoldungsklage konsequent weiter. Fordern die Beförderung als Regelanerkennung von Leistung und eine deutliche Anhebung der Bezüge für Anwärterinnen und Anwärter und Referendarinnen und Referendare.
    Wir sind ausdrücklich für die Beibehaltung des dualen Systems aus Beihilfe und Ergänzung durch private Restkostenversicherung (statt Bürgerversicherung) und streben die Erhaltung einer verlässlichen, krisensicheren Versorgung an. Zudem wollen wir, dass die Wochenarbeitszeit im Gleichklang mit den Arbeitnehmern auf nominal 40 Stunden, bzw. 38,5 h für Schichtdienstleistende nach unten korrigiert wird.
  • Humane Digitalisierung
    Für die Umsetzung der Digitalisierung fordern wir, auch darin zu investieren, um endlich die notwendigen Ressourcen zu schaffen und Digitalisierung auch zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen nutzen zu können. Dabei sollte man ebenso die dafür notwendigen Gesundheitsaspekte beachten und Kompetenzen der Beschäftigten erkennen bzw. stärken. Zudem fordern wir, dass dadurch notwendige erhöhte Anforderungen bei Personalentwicklungsmöglichkeiten und besserer Bezahlung berücksichtigt werden.
  • Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf
    Wir fordern den Ausbau moderner und familienfreundlicher Arbeitsbedingungen, um auch damit den Wettbewerb um die „besten Köpfe“ gewinnen zu können. Unabdingbar dafür halten wir die Chancengleichheit unabhängig vom Geschlecht.
    Zudem kämpfen wir für die flexible Handhabung des Lebensarbeitszeitkontos (LAK), die besondere Berücksichtigung der „Sandwichpflegesituation“ (Zusammentreffen von Kindererziehung und Pflege) und die nachhaltige Stärkung und Fortentwicklung des Gesundheitsmanagements.
Ihre Ansprechpartner*innen

Evelyn Kronauer
Fachbereichsleiterin Darmstadt
e.kronauer[at]dvg-hessen.de

Ingelore Steuernagel
Stv. Landesvorsitzende
i.steuernagel[at]dvg-hessen.de

Karin Heiderstädt
DVG Tarifkommission
k.heiderstaedt[at]dvg-hessen.de

Philipp Mierzwa
Landesjugendleiter
p.mierzwa[at]dvg-hessen.de